Warum Weiterbildungsangebote aus dem Bereich IT und Projektmanagement 2019 besonders gefragt sind

Warum ist Weiterbildung gut

Dr. Alexandra Hildebrandt

Durch die stark zunehmende Vernetzung und Digitalisierung sind Unternehmen heute stark gefordert, die eigene IT zunehmend als Dienstleister aufzustellen. Wie eine IT strukturiert und seitens ihrer Prozesse designt ist, obliegt hier meist dem Prozess-Manager. Ein solcher ist heute zunehmend im Besitz einer ITIL® Expert Zertifizierung, um sich auf dem Markt als Profi seines Fachs ausweisen zu können. Diese Position ist die geschulte im Hinblick auf die bekannteste Best Practices-Sammlung ITIL® (IT Infrastructure Library) und die entscheidende für das ganze IT-Service-Management.

ITIL® Zertifizierungen sind international anerkannt und enorm gefragt

Bei den ITIL® Zertifizierungen von karriere tutor® kann man wählen, welche Inhalte gebraucht werden und welches Zertifikat man anstrebt. Einen wichtigen und wertvollen Praxisbezug erhält man in der Weiterbildung zum Practitioner. Der Chief Technical Officer ist eine Kombination aus ITIL® Expert und PRINCE2® Practitioner.

PRINCE2® Zertifizierungen gehören bereits seit Jahren zu den wertvollsten Weiterbildungen für Mitarbeiter des Projektmanagements. Die 1989 erstmals eingeführte Methode „Projects in Controlled Environments“ basiert auf den Best Practices, ist skalierbar und für Projekte jedweder Größe und Laufzeit geeignet. Der besonders prozessorientierte Ansatz macht diesen zu einem der bekanntesten weltweit und die PRINCE2® Zertifizierungen so beliebt. Längst ist PRINCE2® nicht mehr an ein Einsatzgebiet gebunden, sondern kann bereichsübergreifend eingesetzt werden. Immer dort, wo Projekte in sinnvolle Phasen strukturiert, optimal organisiert, gelenkt und ausgeführt werden sollen, lohnt sich die Investition in diese Weiterbildungsmaßnahme. Interessierte lernen direkt von zu Hause aus, erhalten Hilfestellung von erfahrenen Dozenten und eine 24/7 verfügbare Lernplattform an die Hand.

  • PRINCE2® Foundation: der Grundkurs der Management-Methode. Fundiertes Basiswissen für Einsteiger ins Thema.
  • PRINCE2® Practitioner: die ideale Ergänzung mit Praxisbezug. Das theoretische Wissen wird in den Berufsalltag übertragen.
  • PRINCE2® Agile: der moderne Baustein, der bewährte Methoden um zeitgemäße Agilität ergänzt. Die perfekte Abrundung der PRINCE2® Zertifizierungen.

Qualifikationen fördern, um mit den aktuellen Veränderungen des digitalen Zeitalters Schritt halten zu können

In den Unternehmen begleitet die Personalabteilung durch entsprechende Rahmenbedingungen, Weiterbildungsprogramme und kontinuierliche Verbesserungsmaßnahmen. Lars Kroll., der bei karriere tutor® das Marketing leitet, betont, dass – um mit den aktuellen Veränderungen durch die digitale Transformation Schritt halten zu können – Mitarbeitende kontinuierlich und mehr denn je weiter qualifiziert werden müssen, und HR-Abteilungen dabei eine besondere Verantwortung haben. Dies bezieht sich auf die Förderung von IT-Kompetenzen, aber auch auf die Stärkung von Fähigkeiten zum Selbstmanagement, das bei ihrer vermehrt eigenverantwortlicher Arbeit Unterstützung geben kann. Die zielgenaue und individuelle Weiterbildung ist damit auch zunehmend in der Verantwortung von Führungskräften. Wenn Unternehmen allerdings zu wenig in die Weiterbildung ihrer Mitarbeiter, die Anpassung ihrer Infrastruktur und die Restrukturierung des gesamten Unternehmens investieren, kann das Potenzial der digitalen Technologien nicht nachhaltig ausgeschöpft werden.

Der finanzielle Aspekt darf kein Hindernis für Weiterbildung sein

Eine begleitete Weiterbildung hat den Vorteil, dass neues Wissen nicht komplett allein erworben werden muss. Vor allem der Austausch, das gemeinsame Diskutieren, Ausprobieren und praktische Üben festigt den angeeigneten Lernstoff umso besser. Viele Arbeitnehmer, Personalverantwortliche und Selbstständige verzichten auf Weiterbildungen, weil sie zu teuer sind. Dass der finanzielle Aspekt jedoch kein Grund dafür sein muss, wird auf der Weiterbildungsplattform karriere tutor® im Beitrag „Weiterbildung steuerlich absetzen“ ausführlich erklärt.

In vielen Fällen müssen Weiterbildungskosten nicht selbst getragen werden. Das funktioniert über staatliche Fördertöpfe wie beispielsweise den Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit oder den Berufsförderungsdienst der Bundeswehr. Der Bildungsgutschein richtet sich an Arbeitslose und auch an Menschen, die von Arbeitslosigkeit bedroht sind, wenn sie sich nicht entsprechend weiterbilden. Er kann erforderliche Maßnahmen teilweise oder komplett finanzieren. Wie man diese Art der Förderung erhält, ist auf separaten Seite zum AZAV-Bildungsgutschein nachlesen.

Wer weder einen Bildungsgutschein noch eine andere Fördermöglichkeit beanspruchen darf, kann seine Weiterbildung ganz einfach selbst steuerlich absetzen: „Die Kosten werden dann von der Summe der zu leistenden Steuerschuld abgezogen und mindern diese entsprechend.“

Weiterführende Informationen:

karriere tutor®

CSR und Digitalisierung. Der digitale Wandel als Chance und Herausforderung für Wirtschaft und Gesellschaft. Hg. von Alexandra Hildebrandt und Werner Landhäußer. SpringerGabler Verlag. Berlin Heidelberg 2017.

Alexandra Hildebrandt, Bild Copyright Steffi Henn

Autorin Dr. Alexandra Hildebrandt ist Nachhaltigkeitsexpertin und Wirtschaftspsychologin. Sie studierte Literaturwissenschaft, Psychologie und Buchwissenschaft. Anschließend war sie viele Jahre in oberen Führungspositionen der Wirtschaft tätig. Bis 2009 arbeitete sie als Leiterin Gesellschaftspolitik und Kommunikation bei der KarstadtQuelle AG (Arcandor). Beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) war sie von 2010 bis 2013 Mitglied der DFB-Kommission Nachhaltigkeit. Den Deutschen Industrie- und Handelskammertag unterstützte sie bei der Konzeption und Durchführung des Zertifikatslehrgangs „CSR-Manager (IHK)“. Alexandra Hildebrandt ist Sachbuchautorin, Hochschuldozentin, Herausgeberin und Mitinitiatorin der Initiative www.gesichter-der-nachhaltigkeit.de. Sie bloggt regelmäßig für die Huffington Post zu Nachhaltigkeitsthemen und ist Co-Publisherin der Zeitschrift „REVUE. Magazine for the Next Society”.



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