Tattoopflege – Was muss ich beachten?

Damit das Infektionsrisiko gesenkt wird und die Freude am gewünschten Tattoo langanhaltend bleibt, sollten einige Hinweise zur richtigen Pflege beachtet werden.

Pflege des Tattoos – warum ist sie so wichtig?

Eine Tätowierung entsteht, indem feine Nadeln in die gewählte Hautpartie gestochen werden. Die meisten Tattoo-Studios benutzen heute professionelle Tätowiermaschinen – diese verfügen über mehrere in Farbe getauchte Nadeln und arbeiten in einer Frequenz von bis zu zehntausend Stichen pro Minute. Selbstverständlich wird die Haut bei dieser Prozedur verletzt: Es entstehen viele Mikro-Wunden, ähnlich wie bei einer Schürfwunde. Deswegen ist eine entsprechende Pflege nach dem Tätowieren unerlässlich. Sollte die betroffene Hautstelle nicht richtig behandelt werden, können Viren und Bakterien in den Körper eindringen und schlimme Infektionen und Entzündungen auslösen. Bei einer mangelnden Tattoo-Pflege bilden sich zudem Krusten, wodurch unschöne Narben entstehen können. Dadurch entfernt sich der lang ersehene Körperschmuck weit vom Wunschbild, welches man vorher davon hatte.

Pflege der Tätowierung in den ersten Tagen

Ein frisch gestochenes Tattoo benötigt von drei Wochen bis zu drei Monaten (je nach Tattoo-Größe), um vollständig abzuheilen. Eine entsprechende Tattoo-Pflege ist in dieser Zeit essenziell, um Komplikationen aus dem Weg zu gehen. Die Haut muss zwei- oder dreimal täglich sanft abgewaschen werden, woraufhin die Desinfektion mit einer Salbe oder Tattoo-Creme folgt.

Sollten sich dennoch Krusten, Schwellungen, Rötungen oder weitere Hautirritationen bilden, sollte ein Arzt aufgesucht werden. Immerhin ist es möglich, dass sich die Wunde trotz intensiver Pflege entzündet und somit ein Antibiotikum nötig ist. Hinweise, die man im Heilungsprozess beachten muss

Selbst wenn die tätowierte Stelle während der Heilung juckt, darf sie auf keinen Fall gekratzt werden. Ansonsten können sich narben bilden. Im Heilungsprozess sollten keine enganliegenden Kleidungsstücke, Schmuck sowie Klamotten mit Fusseln auf der betroffenen Hautstelle getragen werden. Es ist wichtig, sich darum zu kümmern, dass kein Schmutz oder Staub in die Wunde gelangt. Diese können schließlich schnell zu Infektionen führen.

Die frische Tätowierung muss geschützt werden

Sonnen sowie Besuch von Solarien sind nach dem Stechen tabu, da UV-Strahlen die empfindliche Hautstelle reizen. Das neue Tattoo muss mindestens drei Monaten vor der Sonne geschützt werden. Chlorwasser ist Gift für die frische Tätowierung. Deswegen sollte man auf Schwimmbadbesuche während der Heilung verzichten. Duschen kann man selbstverständlich immer. Heiße Bäder oder Saunabesuche stellen während der Heilung allerdings ein Problem dar. Ein neues Tattoo benötigt Pflege und Ruhe. Sport und physische Anstrengung sollte man deswegen vermeiden. Quelle: https://badvilbel-tattoo.de/

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