Manchmal kann der Alltag mit all seinen Verpflichtungen zum Stressfaktor werden und manchmal erwachsen daraus dauerhafte, nervlich bedingte Spannungen, Ängste oder psychische Störungen. Entspannungsübungen wie Yoga können helfen den Stress abzubauen. Ist die nervliche Anspannung jedoch so weit fortgeschritten, dass diese Methoden bei Ihnen keine Wirkung mehr zeigen, muss eine andere Lösung her. Das gleiche Prinzip gilt, wenn Sie unter dauerhaften und chronischen Schmerzen leiden. Immer öfter beweisen sich in solchen Fällen alternative Behandlungsmöglichkeiten. Wundermittelchen wie der neuseeländische Manuka Honig erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Aktuell rückt hier noch eine andere Möglichkeit in den medinischen Fokus: CBD Produkte. Erwiesenermaßen erzielen sogenannte Hanföle bei verschiedenen Arten von Schmerzen und psychischen Störungen gute Resultate. Das CBD Öl ist gänzlich ohne den Suchtstoff THC hergestellt und wirkt beruhigend.

Wo liegt der Unterschied zwischen CBD und THC?

Bekanntermaßen ist das sogenannte THC für die Wirkung von Cannabis zuständig. Es regt die Rezeptoren im Gehirn an, die die Glücksgefühle ausschütten. Dadurch kommt es zu einem vermeintlich gesteigerten Wohlbefinden. Wohingegen das CBD keinen solchen Zustand verursacht. Es verändert weder die Wahrnehmung noch sorgt es dafür, dass übermäßig viel Dopamin ausgeschüttet wird.

Hanföl und Hanfextraktöl: Wie differenzieren sich die CBD Produkte?

Die Cannabisblüte ist die Grundlage für Hanfextraktöl.

Der Unterschied zwischen Hanföl und Hanfextraktöl ist, dass das Hanföl aus den Samen der Hanfpflanze gewonnen wird. Das Hanfextraktöl wird hingegen direkt aus den Blüten der Hanfpflanze hergestellt. Außerdem wird das Hanföl häufig zum Kochen verwendet und dient als Basis für das Hanfextraktöl.

Medizinische Verwendung der CBD Öle

Chronische Schmerzen können viele Gründe haben und unterschiedlich ausgeprägt sein. Gemein haben die Patientinnen das Bedürfnis nach Linderung. Auch psychische Störungen sind nicht immer einheitlich kategorisierbar, allerdings ist auch der Wunsch nach einer Verbesserung der gemeinsame Nenner der Patientinnen. Wenn also Meditation bei Stress nicht mehr hilft, Massagen bei chronischen Rückenleiden keine Wirkung mehr zeigen oder eine Angststörung ohne Medikamente nicht mehr überwindbar scheint, ist medizinisches CBD Öl eine hilfreiche Alternative.

Mehrere Studien haben bewiesen, dass die natürlichen Ölextrakte nicht nur eine ausgezeichnete Wirkung auf Schmerzen haben, sondern auch chemische Schmerzstiller ersetzen. CBD Produkte sind entzündungshemmend und schmerzstillend, was Ihnen eine schnelle Linderung verschaffen kann.

Ein anderer Vorteil von CBD Produkten ist, dass sie die Funktionen des Nervensystems nicht verändern. Außerdem hat das medizinische Marihuana eine ausgezeichnete Wirkung bei steifen Gelenken erzielt. Wenn Sie beispielsweise Ihren Beruf aufgrund von Gelenkschmerzen oder Entzündungen nicht mehr ausüben können, kann die Behandlung mit CBD für die Linderung der Symptome sorgen.

Des Weiteren konnte ein positiver Einfluss in der Krebsforschung untersucht werden. Laut den Untersuchungsergebnissen sollten Tumore durch die Einnahme von CBD geschrumpft sein. Auch Patientinnen, die unter Multiple Sklerose leiden und sowohl Lähmungserscheinungen, Depressionen, Ermüdungserscheinungen und Inkontinenz ertragen müssen, können mit CBD Produkten behandelt werden. Hier wirken die natürlichen Stoffe entzündungshemmend und beruhigend auf Körper sowie Geist.

Psychische Beschwerden mit CBD Öl behandeln

Heutzutage ist es keine Seltenheit, dass Menschen unter psychischen Beschwerden leiden. Deutlich häufiger treten Depressionen, Angststörungen und andere psychische Erkrankungen bei Frauen auf. Das hat zum einen biologische Gründe, zum anderen bedingen soziale Faktoren diesen Umstand. Letzteres ist zum Beispiel der Fall, wenn die Erziehung der Kinder, ein Beruf und pflegebedürftige Eltern zusammenkommen, aber kein Partner an der Seite steht, um ein paar dieser Aufgaben abzufangen. Bei vielen psychischen Beschwerden kann CBD Öl eine positive Wirkung erzielen. Vor allem bei Patientinnen, die mit Antidepressiva bisher keinen Effekt oder nur eine Veränderung inklusive Nebenwirkungen erreichen konnten. Hier ist das medizinische Marihuana eine gute Alternative.

Außerdem soll das CBD Öl eine positive Auswirkung auf schwere Persönlichkeitsstörungen haben. Laut aktuellen Entdeckungen können durch die Einnahme von CBD Erinnerungen gebündelt und Denkprozesse wieder angespornt werden.

Anwendung der CBD Öle

Damit CBD Öle wirken, kommt es in erster Linie auf die richtige Diagnose an. Wird eindeutig festgestellt, woher der Schmerz kommt, kann man dagegen vorgehen. Bei schmerzenden Gelenken zum Beispiel sollten Sie das Produkte direkt auf das Gelenk anwenden. Wenn es um innere Erkrankungen geht, sollte der Rat von einem fachspezifischen Arzt hinzugezogen und die Herstellerinformationen beachtet werden. Des Weiteren ist es möglich das CBD Öl als Mundspray zu verwenden. Dadurch können Sie beispielsweise entzündliche Prozesse im Mund verbessern. Außerdem ist es so überall unkompliziert einzunehmen.

Bei manchen CBD Produkten soll die Einnahme gesteigert werden, um den Effekt zu erhöhen und den Heilungseffekt intensiver wahrzunehmen. Um hierbei die Kosten im Blick zu haben und diese zudem gering zu halten, können Sie die Einnahme auf Grundlage eines Richtwertes vom Arzt reduzieren. Beim Erwerb der Öle sollte zusätzlich auf einen zuverlässigen Anbieter geachtet werden. Dieser sollte Zertifikate besitzen und das CBD Öl auch als reines Öl verkaufen. Nur so ist die bestmögliche Anwendung gewährleistet, um eine Heilung herbeizuführen. Für alle Patientinnen, die ungern Medikamente einnehmen, bietet das CBD Öl einen angenehmen Geschmack. Oftmals überzeugt es mit einer nussigen Geschmacksnote.

Mögliche Nebenwirkungen der CBD Öle

Die äußere Anwendung von CBD Ölen sollten Sie vor dem eigentlichen Auftragen an einer kleinen Stelle ausprobieren. Hierdurch verhindern Sie eine allergische Reaktion. Die Einnahme der CBD Öle stellt normalerweise kein Problem dar. Manchmal kann es zu geringen Nebenwirkungen kommen. Hierzu zählen Nervosität, Müdigkeit oder Übelkeit. Bei der Kombination mit anderen Arzneimitteln ist Vorsicht geboten. Eine Absprache mit dem Hausarzt oder dem behandelnden Facharzt ist dringend zu empfehlen. Auch die Dosis sollte nicht ohne ärztliche Einwilligung erhöht oder reduziert werden.

Behandlungsalternative seit 2017 für medizinische Zwecke erlaubt

Die CBD Öle stellen bei körperlichen und psychischen Krankheiten eine gute Behandlungsalternative mit einer erwiesenermaßen umfangreichen Heilwirkung dar. Im März 2017 erkannte auch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte diese heilenden Eigenschaften von CBD Produkten, weshalb zu dieser Zeit ein neues Gesetz zur Änderung der rechtlichen Lage von Betäubungsmitteln in Kraft getreten ist.

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