Die eigene Grünoase. So lässt sich ein wunderbarer Rückzugsort schaffen.

Für die meisten Frauen wird der Alltag nicht nur immer stressiger, sondern auch immer anspruchsvoller und lauter. Umso wichtiger ist es, für sich selbst einen Ort zu schaffen, an dem das Ich-Sein die höchste Priorität hat. Ein Ort, an dem man herunterkommen kann, Ruhe findet und sich entspannt. Aber wie gelingt das? Eine Möglichkeit ist immer eine Ruheoase im eigenen Garten, alternativ auch auf dem eigenen Balkon. Dieser Artikel zeigt auf, wie das gelingen kann.

Abgrenzungen zu den Nachbargrundstücken

Während ein Balkon eine relative Begrenzung hat, so ist der eigene Garten oftmals sehr frei. Da mag das Verhältnis zu den Nachbarn noch so gut sein, wer sich eine Ruheoase schaffen möchte, der braucht keine neugierigen Nachbarn. Es ist also wichtig, eine direkte Abgrenzung zu den Nachbargrundstücken oder zur Straße zu schaffen. Abhängig vom Garten, der Frage, ob es eine Oase oder ob der Garten zur Oase wird und der Nutzung desselben gibt es folgende Faktoren und Möglichkeiten:

  • Rechtliches – Zäune, Sichtschutzelemente und weitere Abgrenzungen müssen dem örtlichen Gesetz entsprechen. Vorab muss sich daher informiert werden, welche Möglichkeiten überhaupt erlaubt sind. Beispiel: Der drei Meter hohe Holzzaun ist weder an der Straßenseite noch zum nachbarlichen Garten erlaubt.
  • Möglichkeiten – es gibt heute sehr viele Sichtschutzoptionen, die längst nicht mehr das Gefühl aufkommen lassen, dass der eigene Garten zum Gefängnishof mutiert. Denn gerade bei kleinen Reihenhausgärten ist es wichtig, dass sich Zaun und Sichtschutz in das Landschaftsbild einfügen und den ohnehin oft kleinen Garten nicht noch beengter wirken lassen. Gerade Holz- und Glasoptionen bieten sich hier an. Eine Bepflanzung als Abgrenzung ist hingegen immer mit Nachteilen behaftet. Sie benötigt lange, um zu wachsen, zudem muss sie gepflegt werden. Das gilt übrigens auch für begrünte Stabmattenzäune. Ein Sichtschutz aus Glas ist in der Pflege nicht aufwendig, bietet trotzdem sofortigen Sichtschutz ohne dabei massiv zu wirken. Glas-Sichtschutzmöglichkeiten bieten sich übrigens auch für Balkone an, sofern ein Teil von diesem gesondert geschützt werden soll.

Einfacher ist es, wenn schlichtweg ein einzelner Gartenbereich als Rückzugsort gestaltet werden soll. Dort gelten auch die örtlichen Vorschriften weniger, da sich der Sichtschutz nicht an der Grundstücksgrenze befindet.

Tipps zur Gartengestaltung

Eine grüne Oase muss gestaltet werden. Im Vorfeld kommen einige Überlegungen:

1. Zeitlicher Aufwand

Wie viel Zeit steht nach der Fertigstellung zur Verfügung? Die schönsten Pflanzen und Beete fördern nicht die Ruhe, wenn sie im Vergleich zur knappen Freizeit zu pflegeintensiv sind.

2. Nutzung

Wie soll die eigene Oase genutzt werden? Die Frage ist berechtigt, denn manche Menschen entspannen sich bei einem guten Buch und vielleicht einem Gläschen Wein im Grünen, während andere völlig abschalten können, wenn sie sich um Kräuter, Blumen und Grünpflanzen kümmern.

3. Größe

Ob sich diese besondere Gartenzone auf den ganzen Garten bezieht oder nur einen Abschnitt davon betragen soll, ist ebenfalls ein wichtiges Kriterium. Es entscheidet zudem über die Möglichkeiten, während ein Oasenstückchen natürlich am Ort der Wahl errichtet werden kann. Sind diese Fragen geklärt, kann es schon losgehen. Nachfolgend einige Ideen, die, je nach persönlicher Vorliebe, das Paradies inmitten des alltäglichen Trubels schaffen können:

4. Fokus auf Ruhe und Entspannung

Den zentralen Punkt stellen gemütliche Sitzmöbel dar, die von Blumen und Pflanzen umgeben sind. Höhere Büsche, die Sichtschutzwände auflockern, eine Bepflanzung von Sichtschutzwänden mit viel Grün sind perfekte Möglichkeiten, um Geräusche zusätzlich zu dämpfen. Schön sind Beleuchtungsideen. Laternen können hier ebenso wirken wie Fackeln oder Kerzen.

5. Fokus auf Pflanzen

Bei diesem Beispiel wird mit vielen auffälligen Pflanzen gearbeitet. In kleineren Gärten eignen sich Hoch- und Etagenbeete, um den Platz bestens auszuschöpfen. Es gibt simple Pflanzmauern, die terrassenförmig bepflanzt werden. Doch auch hier darf die Gemütlichkeit nicht vergessen werden.

6. Fokus auf Beschäftigung

Wer sich bestens entspannt, indem der Garten gehegt und gepflegt wird, der hat es fast schon einfach. Schön sind gemischte Beete, also Beete, in denen Kräuter, Blühpflanzen, aber auch Nutzpflanzen gemeinsam wachsen. Alternativ lassen sich die Pflanztypen natürlich voneinander trennen. Eine schöne Sitzgelegenheit mit einer Beleuchtung, die das Gartenglück in Szene setzt, vervollständigt das Paradies.

Gartenpflege – so bleibt die Ruheoase schön

Welches Paradies sich auch geschaffen wird, es muss gepflegt werden. Wer weiß, dass die Zeit oft knapp ist, der sollte direkt überlegen, ob nicht die Anlage eines Wildgartens die beste Alternative ist. Auch er ist unheimlich entspannend, doch da er automatisch mit den Jahreszeiten geht und Pflanzrückschnitte selten sind, spart er Zeit bei der Gartenpflege. Ansonsten gilt:

  • Töpfe vermeiden – Blumentöpfe sind stets pflegeintensiver, da schon die Wässerung von Menschenhand erledigt werden muss. Mitunter können zwar Gießhilfen verwendet werden, doch auch diese müssen geprüft werden.
  • Bewässerungsanlage – sie wird auch in unseren Breiten immer wichtiger. Wer nicht gleich eine unterirdische Anlage nutzen möchte, der kann sich anfangs auch mit einem kleinen Trick behelfen: Einen farblich nicht auffälligen Wasserschlauch kreuz und quer in die Beete legen und mit Löchern versehen. Der Schlauch kann auch an Zeitschaltuhren angeschlossen werden, sodass die Bewässerung zeitlich gesteuert wird.
  • Pflanzenpflege – hier kommt es immer auf die Wahl der Pflanzen an. Dennoch sollten auch robuste Pflanzen regelmäßig auf Schädlinge oder Krankheiten hin überprüft werden. Je nach Bodenqualität ist es notwendig, die Pflanzen zu düngen. In sehr heißen und sonnigen Sommern kann es zudem notwendig werden, einzelne Pflanzen vor der Sonne zu schützen.

Mitunter kann bei Rasenflächen auf Mähroboter zurückgegriffen werden. Diese sollten aber niemals unbeaufsichtigt laufen, sofern sich Kinder oder Tiere im Garten aufhalten.

Fazit – Ruhe im Grünen

Zwischen Pflanzen lässt es sich am besten atmen. Gleichfalls wirkt es, als nähmen die Pflanzen mit jedem Atemzug unseren Stress auf. Da ist es immer eine gute Idee, sich seine eigene Grünoase zu erschaffen. Moderne Sichtschutzlösungen schützen dabei vor störenden Blicken, die Gartengestaltung nach dem eigenen Geschmack fördert die Entspannung. Vorab sollte nur überlegt werden, wie viel Zeit und Arbeit täglich investiert werden kann. Nicht jede Gartengestaltung passt zum eigenen Tag. Doch auch hier können heutige Lösungen einen Teil der Arbeit abnehmen, beispielsweise das tägliche Gießen im Sommer.

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