Beziehungs-Freiheit: 6 Tipps gegen einengende Partnerschaften

Eine Partnerschaft kann das Leben schöner machen. Keine einsamen Abende, stets ein Gegenüber zum Austausch und Rückhalt in jeder Lebenslage sind Aspekte, die viele Frauen genießen. Schwierig kann eine Beziehung jedoch werden, wenn sie sich in einen „goldenen Käfig“ verwandelt. Wird die persönliche Freiheit bedroht, weckt das bei vielen Frauen (und Männern) den Fluchtinstinkt und die Beziehung verliert an Stabilität. Die folgenden sechs Tipps helfen dabei, das zu verhindern.

1. Klare Vorstellungen kommunizieren

Selbstverständlich sind die Auffassungen von Freiheit nicht bei jedermann gleich. Es gibt Menschen, die wunderbar mit einer gewissen Enge zurechtkommen, während wiederum anderen schon das Schlafen im gemeinsamen Bett zu viel wird. Da sich die Vorstellungen von Partnern ebenfalls unterscheiden können, ist Kommunikation von Beginn an unabdingbar. Frauen und Männer sollten ihrem Gegenüber darlegen, wie viel Freiheit sie sich in einer Beziehung wünschen und was das für das gemeinsame Leben bedeutet.

Wichtig dabei ist es, dem anderen kein Gefühl von Ablehnung zu vermitteln, sondern deutlich zu machen, dass das Schaffen von Freiraum die emotionale Nähe nicht beeinträchtigt. Im Gegenteil: Viele Paare, bei denen sich beide immer wieder genügend Zeit für sich selbst nehmen, freuen sich über mehr Stabilität und schätzen die Anwesenheit ihres Partners in gemeinsamen Zeiten umso mehr.

2. Freundeskreise aufrechterhalten

In manchen Partnerschaften passiert es, dass einer von beiden plötzlich sein gewohntes soziales Netz aufgibt. Kontakte zu Freunden werden nicht mehr gepflegt, wenn diese sich nicht mit dem Partner oder dem Beziehungsleben allgemein vereinbaren lassen. Das Problem dabei: Oft geben gerade Freunde Frauen und Männern viel. Das kann eine gute Ergänzung zur Beziehung darstellen, weswegen eigene Freundeskreise nicht nur in persönlicher Hinsicht, sondern auch in Sachen Freiraum sehr unterstützend wirken.

Die Pflicht, einen gemeinsamen Freundeskreis aufzubauen, erachten Experten laut aachener-zeitung.de als nicht unbedingt notwendig. Sie mahnen nur dann zur Vorsicht, wenn der eigene Partner überhaupt nicht mit den Freunden zurechtkommt, weil in diesem Fall vielleicht die Beziehung selbst auf keinem soliden Fundament steht. Der Vorteil eigener Freundeskreise: Mit ihnen sind Freizeitaktivitäten auch ohne Partner möglich und im Falle einer Trennung gibt es Menschen, die die Betroffenen in der ersten Zeit bereitwillig auffangen.

3. Die Welt auch mal alleine entdecken

Wer in einer Beziehung lebt, kann es sich nur selten vorstellen, alleine zu verreisen. Die Gründe hierfür sind vielfältig. So wünschen sich viele Menschen, ihre Urlaubstage mit dem Partner zu verbringen, während wiederum andere nicht wissen, was sie alleine am Urlaubsort tun sollen. Diese Gründe mögen im ersten Moment plausibel klingen, sollten jedoch unbedingt hinterfragt werden. Alleine zu verreisen nämlich ermöglicht es dem Mutigen, ganz neue Erfahrungen zu sammeln und sich selbst besser kennenzulernen. Auch Diskussionen über die Auswahl des Urlaubsortes erübrigen sich, wenn der Partner nicht mitkommt. Wer das Abenteuer „Reise ohne Partner“ spontan ausprobieren möchte, findet bei rewe-reisen.de zeitlich begrenzte Deals, die sich auch für Einzelpersonen buchen lassen.

Beim Verreisen auf eigene Faust gibt es viel zu entdecken. Die Freiheit, nicht mit dem Partner über Tagesplanungen sprechen und sich nicht für ein gewisses Maß an Faulheit rechtfertigen zu müssen, schafft konfliktfreie Zeiten, die wirklich erholsam sind. Das Schöne: Am Schluss der Reise kehren Partner dann gerne wieder zu ihrem Gegenüber zurück und freuen sich auf die Wiedervereinigung.

4. Finanzielle Regelungen treffen

Freiraum in Beziehungen zeigt sich nicht nur in der Planung des alltäglichen Lebens, sondern kann auch mit der Verwaltung persönlicher Finanzen stehen oder fallen. So fühlen sich manche Partner nicht wohl, wenn es nur noch ein gemeinsames Konto gibt. Immerhin spielt auch das Ausgeben von Geld eine Rolle bei der individuellen Lebensgestaltung und kann in Partnerschaften durchaus zu Konflikten führen. Wer sich mehr Freiheit wünscht, sollte sein eigenes Girokonto daher nicht aufgeben. Für Posten, die beide Partner betreffen, kann ein zusätzliches Konto eröffnet werden. Auf dieses Konto zahlen die Partner dann eine vorab vereinbarte, monatliche Summe. So können Dinge wie

  • die Wohnungsmiete
  • gemeinsame Urlaube
  • Unternehmungen
  • Nebenkosten
  • Lebensmittel
  • und gemeinsame Anschaffungen

zusammen bezahlt werden, während jeder Einzelne seine privaten Ausgaben selbst verwaltet. Das hat den Vorteil, dass Männer ihre Frauen auch weiterhin zum Essen einladen können und dass der Überraschungseffekt beim Kauf von Geschenken nicht durch Kontoauszüge zerstört wird.

5. Hobbys und Interessen bewahren

Genau wie die eigenen Freundeskreise sollten auch bestehende Hobbys und Interessen nicht mit dem Beginn einer Beziehung enden. Wer gerne zum Sport geht, sich im Buchclub über Neuerscheinungen austauscht oder in einer Band spielt, empfindet diese Aktivitäten schließlich als Bereicherung. Diese Bereicherung ist wichtig für das persönliche Wohlbefinden. Daher sind eigene Hobbys und Interessen wichtig in Beziehungen, um Partner nicht übermäßig miteinander verschmelzen zu lassen. Immerhin geht es in einer Partnerschaft nicht darum, genau wie der andere zu werden, sondern sich trotz oder gerade aufgrund der Unterschiede zu lieben.

Natürlich sind gemeinsame Hobbys oder Freizeitaktivitäten ebenfalls wichtig für eine Beziehung. Das belegt auch eine Umfrage, laut der 69,6 Prozent der Paare und 62,8 Prozent der Singles in gemeinsamer Freizeitgestaltung einen Grund für eine Beziehung sehen. Das bedeutet jedoch nicht, alles mitmachen zu müssen, das dem Partner etwas gibt. Es ist vollkommen in Ordnung, nicht gerne Bouldern zu gehen, obwohl das Gegenüber regelmäßig seine Kletterschuhe schnürt.

6. Räumliche Freiheit schaffen

Es gibt Menschen, die sich das Zusammenleben mit einem Partner zwar vorstellen können, räumlich beengte Verhältnisse jedoch nicht aushalten. Gemeinsam in einer Zwei-Zimmer-Wohnung zu leben, kann langfristig betrachtet Konfliktpotenzial bergen, da es keine Möglichkeit gibt, sich zurückzuziehen und dem anderen in Streitsituationen aus dem Weg zu gehen.

Wer jedoch gerne einige Stunden in der Woche nur mit sich selbst verbringt, braucht etwas mehr Platz in der Wohnung. Am schönsten ist es, wenn die gemeinsame Wohnung groß genug ist, um jedem Partner ein eigenes Zimmer zu ermöglichen. Hier kann sich jeder so einrichten, wie er es möchte und seinen Interessen nachgehen.

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