Pastinaken richtig zubereiten, das sollten Sie dabei beachten.

Pastinaken und Petersilienwurzeln sehen sich sehr ähnlich. Nur Kenner können sie auf den ersten Blick unterscheiden. Petersilienwurzel ist etwa 20 Zentimeter lang und rund drei bis fünf Zentimeter dick. Zum Vergleich: Große Pastinaken werden bis zu 40 Zentimeter lang und der Kopfteil ist dicker. Ein weiteres Unterscheidungsmerkmal ist der braune Stiel. Bei der Petersilienwurzel ragt er oben heraus, bei der Pastinake ist er leicht nach innen gewölbt. Geschmacklich sind die beiden Wurzelgemüsearten klar voneinander zu unterscheiden.

Pastinaken ohne Verlust von Vitaminen mehrere Tage im Kühlschrank

Die Pastinake schmeckt süßlich, nussig und würzig. Der Geschmack der Petersilienwurzel erinnert an den der Petersilie. Er ist ebenfalls würzig, aber etwas intensiver.was sind pastinaken Das feinwürzige süßliche Aroma der Pastinake, erinnert vom Geschmack etwas an Kokos, ist auf ein starkes ätherisches Öl zurückzuführen. Daher kann man Pastinaken auch ohne Verlust von Vitaminen mehrere Tage im Kühlschrank lagern. Pastinaken eignen sich für Suppen, Eintöpfe, aber auch für eine Rohkostplatte. Pastinaken-Stücke schmecken frittiert köstlich, gerieben kann man sie sogar zu einem saftigen Kuchen verarbeiten.

Wenn Sie Pastinaken richtig zubereiten wollen ist es besonders bekömmlich Pastinaken zu pürieren. Einfach 200 Gramm Pastinaken gut waschen, schälen und in kleine Stücke schneiden. Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und die Pastinaken leicht anbraten, mit 400 ml Gemüsebrühe dazugeben und ca 30 Minuten schmoren lassen. Dann das Ganze pürieren und anschließend können Sie etwas mit Salz Pfeffer und Petersilie abschmecken.

Was sind Pastinaken und wo kommen sie her?

Bis zum 18. Jahrhundert war die Pastinake als Grundnahrungsmittel in Mitteleuropa weit verbreitet. Von Kartoffel und Möhre abgelöst geriet die Pastinake dann weitgehend in Vergessenheit. Heute erlebt die Pastinake als schmackhaftes Wintergemüse ein Comeback in den Küchen.

Ein besonders cremefarbenes Fruchtfleisch

Pastinaken sind klein, fest und ihr cremefarbenes Fruchtfleisch besonders zart. Pastinaken lassen sich vielfältig verarbeiten: Probieren Sie Pastinake gedünstet, gebraten, im Eintopf, als Auflauf oder auch roh. Ihr süßlich-würziger, leicht nussige Geschmack macht die Pastinake auch bei Kindern beliebt.

Richtig zubereiten ist einfacher als gedacht

Pastinaken können entweder gekocht, gebacken oder auch gebacken werden. Allerdings muss besonders beim Braten darauf geachtet werden, dass die Wurzeln nicht zu dunkel werden, denn dann entsteht ein unangenehmer bitterer Geschmack. Für eine schonende Zubereitung sind hier auch die neuen „Alleskönner der Küche“ zu empfehlen, wie etwa der Multikocher von Bosch, wo Gemüse schonend gegart werden kann, ohne dass man ständig auf die Temperatur achten muss.

Pastinaken sind hervorragend als Babynahrung geeignet

Wenn Sie Pastinaken richtig zubereiten wollen ist das in der Küche recht einfach und vielseitig, denn der süßliche und leicht würzige Geschmack ist wunderbar mild. Aus diesem Grund ist es auch kein Wunder, dass sich die pürierten Wurzeln hervorragend als Babynahrung eignen, zumal sie für ihren sehr geringen Gehalt von Nitrat bekannt sind. Auch als Schonkost in Kliniken und Altenheimen haben die Pastinaken eine große Bedeutung. Sie enthalten reichlich Stärke, Vitamine und Mineralstoffe und gelten als außerordentlich gesund. Was sind Pastinaken um Gegensatz zur Karotte? Allein der Gehalt an Vitamin C und Kalium ist fast viermal so hoch als bei der Karotte, und auch Proteine sind in den Wurzeln reichlich vorhanden.

Im Winter sind Pastinaken besonders frisch

Was sind PastinakenPastinaken und Petersilienwurzeln werden im Herbst geerntet. Von September bis Februar sind sie besonders frisch. Gutes Wurzelgemüse erkennt man an einer festen und straffen Oberfläche. Wer kleine Wurzeln kauft, braucht beim Schälen zwar länger, doch der Zeitaufwand lohnt sich. Denn kleine Pastinaken und Petersilienwurzeln sind besonders zart und lassen sich zu einer hervorragenden Pastinaken Suppe verarbeiten. Die ZEIT schreibt dazu: „Die schlichte Schönheit der Pastinakensuppe

Hammelmöhren oder Hirschmöhren

Übrigens: Die Frage „Was sind Pastinaken?“ ist gar nicht ungewöhnlich. In vielen Regionen sind die tollen Wurzeln nämlich auch unter den Namen Hammelmöhren oder Hirschmöhren bekannt. Der Ausdruck Pastinaken ist selbst begeisterten Hobbyköchen nicht immer geläufig, doch zum Pastinaken richtig zubereiten ist etwas Wissen nötig.

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