So geht die Brustmassage für wunderschöne und gesunde Brüste.

Die weiblichen Brüste sind schon etwas Feines. Sie nähren Babys und sorgen dafür, dass sie in ihrer ersten Lebenszeit auf dieser Erde groß und stark werden. Außerdem sind sie auch eine Ikone. Sie sind ein richtiges Sexsymbol! Sie stehen für Weiblichkeit, Erotik und Sexualität.

Doch was können sie noch?

So wie wir Babys nähren können, können wir uns auch selbst nähren – und das meine ich energetisch. Die Brüste befinden sich im Herzzentrum (manche haben vielleicht schon vom Herz-Chakra gehört). In dieser Region befinden sich Hoffnungen, Sehnsucht, Liebe, Traurigkeit, Ängste und Verletzbarkeit.

In den Brüsten befinden sich einige Akupunkturpunkte, wie zum Beispiel die Nieren-Meridiane, die für die Libido und die Erregung zuständig sind. Diese gehen bis runter in den Unterleib. Laut Sexual-Studien erreichen etwa 5 von 100 Frauen allein durch Stimulierung ihrer Brüste einen Orgasmus.

BrustmassageIn unserem Alltag gehen die süßen Dinger allerdings oft unter und wir vergessen sie. Die Brüste sind eben einfach da. Wann werden sie denn berührt? Meist vom (Sex)Partner, oder wenn man unter der Dusche steht und sich einseifst, stimmt’s? Hinzu kommt noch der Frauenarzt einmal im Jahr, der die Brüste auf Knoten checkt. Aber sexy und wohltuend ist das wohl nicht. Aber damit soll jetzt Schluss sein! Deswegen erzähle ich in diesem Artikel, wie man seinen Brüsten mehr Aufmerksamkeit schenkt und warum das gut für die Gesundheit ist.

 Warum ist eine Brustmassage so gesund?

Durch Massagen wird das Lymphsystem aktiviert und Entgiftungen können besser stattfinden. Der Körper durchblutet dann besser und wird somit mit mehr Vitalstoffen versorgt. Das heißt, man besitzt mehr Abwehrkräfte und wird seltener krank. Ganz cool, oder? Hinzu kommt, dass das Brustgewebe straffer wird, weil die Durchblutung der Muskulatur angeregt wird.


Seine Brüste kennenlernen

Natürlich kann der Partner die Brüste massieren. Aber ich finde es wirklich wichtig, dass man sich selbst auch Aufmerksamkeit und Liebe schenkt, denn jede Frau hat ihre ganz eigene Bruststruktur. Manche Frauen haben eher ein feines Gewebe, das von anderen ist gröber oder eher klumpig.

Wussten Sie, dass sich Ihre Brüste ständig verändern? Es kommen einige Faktoren zusammen, die das Gewebe, die Form und die Empfindlichkeit beeinflussen können:

So gibt man sich eine Brustmassage

Zuerst sollte man sich die Hände waschen und aneinander reiben, damit sie schön warm sind. Starten Sie mit der linken Brust, die Sie mit der rechten Hand massieren. Danach wiederholen Sie den Ablauf mit der rechten Brust und linken Hand. Führen Sie jede Streicheleinheit 5 – 10x aus und seien Sie zärtlich zu sich.

  • Beginnen Sie mit Zeige-, Mittel- und Ringfinger in der linken Achselhöhle. Drücken Sie Ihre Finger für 3 Sekunden in Ihre Achsel und lassen Sie wieder los. Machen Sie das fünfmal. Es kann sein, dass es sich etwas unangenehm anfühlt, so wie Muskelkater. Machen Sie ruhig und entspannt weiter und achten Sie darauf, Ihre Schulter zu entspannen.
  • Klopfen Sie nun leicht mit Ihren Fingerspitzen den gesamten Bereich von der Achsel bis rüber zur Brust und hoch zum Schlüsselbein ab.
  • Halten Sie dann mit Ihrer linken Hand Ihre Brust von unten legen Sie Ihre rechte Hand flach auf die Brust, oberhalb der Brustwarze. Schieben Sie Ihre Hände gleichzeitig in gegengesetzter Richtungen. Tauschen Sie anschließend die Hände – die linke Hand auf die Brust und die Rechte hält unten.
  • Anschließend halten Sie Ihre Brust  wieder mit beiden Händen.

Den gleichen Ablauf machen Sie nun auf der anderen Seite. Wenn Sie jede Seite massiert haben, verbinden Sie beide Brüste miteinander:

  • Legen Sie Ihre Hände auf Ihre Brüste: die linke Hand auf die linke Brust und die rechte Hand auf die rechte Brust.
  • Kreisen Sie mit Ihren Händen um die Brust – von innen nach außen. Seien Sie behutsam mit den Brustwarzen, wenn diese sehr empfindlich sind.
  • Fassen Sie Ihre Brüste von unten an und schieben Sie sie leicht nach oben. Das nenne ich das kleine „Brust-Lifting“. Sie können sie leicht fallen lassen, wenn Sie das als angenehm empfinden.
  • Führen Sie jetzt die sogenannten „Bärenklauen“ durch. Dafür spreizen Sie Ihre leicht gebeugten Finger und drücken sanft in Ihre Brüste. Die Positionen der Hände können dabei variiert werden.
  • Zuletzt lassen Sie Ihre Hände ganz sanft auf den Brüsten liegen.

BrustmassageKleiner Tipp:

Mit Öl wird die Brustmassage noch besser. Ich mag dafür besonders natives Kokosöl. Ich hoffe, ich konnte Ihnen mit meinem kleinen Brustritual zeigen, wie man eine tiefere Beziehung zu seinen Brüsten aufbaut. Ich mache das einmal pro Woche, oft unter der Dusche. Vielleicht werde ich es aber auch in meine Abendroutine einbauen, weil ich mich danach so gut fühle. Möchten Sie mehr über weibliche Sexualität erfahren? Dann schauen Sie auf meinem Blog She flows vorbei.


ohne bh in den sommer

Autorin Jennifer, über sich selbst.
Jennifer Wolff ist Gründerin von She flows und ihre Mission: Frauen dabei zu helfen, sich wohl und sexy in ihren Körpern zu fühlen und somit ihr Sexleben auf eine neues Level zu bringen. Für sie ist das Wohlbefinden und die Lust an und in ihrem Körper zu einer sehr wichtigen Sache in ihrem Leben geworden. Besonders weil dies nämlich nicht immer so war. Durch jahrelange Diäten und nicht im Körper sein wollen, war das Resultat: unbefriedigter Sex und ungesunde Beziehungen. Im eigenen Körper zu sein und die Sexualität zu leben, macht das Leben Wertvoller.


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