Jeder will es und nicht nur Hans gelingt es. Das Glück.

Hans wird geboren. Was wünschen ihm seine Eltern?

1. Hans soll einmal so schlau sein wie Albert Einstein.

2. Hans soll einmal so sexy sein wie George Clooney.

3. Hans soll einfach glücklich sein.

Das Glück scheint viel wert

Nicht nur, wenn wir uns an die Kindheit mit den Märchen der Gebrüder Grimm erinnern, an Hans im Glück, wird es intuitiv der dritte Wunsch sein. Auch müssen wir keine Philosophen vom Schlage eines Aristoteles sein, für den Glück das allerhöchste Gut war. Wir spüren es einfach…

Doch was ist Glück und wie erreichen wir es? Wir ahnen, dass hier die Wissenschaft noch ordentlich Forschungsarbeit leisten muss, aber immerhin gibt es ein paar Ansätze. So haben beispielsweise Psychologen und Neurowissenschaftler herausgefunden, dass uns das Glück allemal lieber ist als Vermögen, sogar lieber als Gesundheit, ja selbst als die Liebe. Das Glück scheint viel wert und mit Aristoteles und den Gebrüdern Grimm sehen wir, dass wir zu früheren Zeiten wohl besser darüber Bescheid wussten als heute.

Grundrecht auf Glück und Weltglückstag

Freundlicherweise hat uns Bhutan an die Bedeutung des Glücks auch in heutiger Zeit erinnert, eines der kleinsten und abgelegensten Länder der Welt. Aber wahrscheinlich muss man klein und abgelegen im Himalaya leben, um wirklich etwas von Glück zu verstehen und gar ein Grundrecht auf Glück zu schaffen.

Auch nimmt das winzige Königreich Bhutan insofern eine weltweite Vorbildfunktion ein als das es das Bruttonationalglück neben das Bruttonationaleinkommen stellt. Eigens dafür hat es eine Staatskommission geschaffen, die vom ehemaligen Chefausbilder des Internationalen Roten Kreuzes geleitet wird. Solchermaßen über die Bedeutung des Glücks belehrt, haben die Vereinten Nationen für den 20. März eines jeden Jahres den Weltglückstag ausgerufen. Begangen wird der International Day of Happiness am Montag nun das fünfte Mal.

Mit Meditation zu mehr Glück

Dabei wird sich so mancher Amerikaner an die Unabhängigkeitserklärung seines eigenen Landes erinnert fühlen, mit dem Pursuit of Happiness, immerhin, aber ohne eine Messung des Bruttonationalglücks. Aber das wäre ja ohnehin nur ein Einfallstor für Fake News.

Das Gegenteil von Fake News ist wiederum die Erkenntnis, dass das Glück nicht nur von äußeren, sondern auch von inneren Faktoren abhängt, also der Lebenseinstellung, die sich trainieren lässt. Das haben nicht nur Philosophen wie Aristoteles erkannt, sondern auch Forscher der Gegenwart, so beispielsweise vom Max-Planck-Institut für Neurowissenschaften zusammen mit dem Dalai Lama. Als Tibeter noch so einer aus dem Himalaya. Dieses Training heißt Meditation und aus eigener Erfahrung als Meditationslehrer kann ich bestätigen: Es wirkt…


Der Autor Dr. jur. André Rode ist von Hause aus Jurist und leitet die Akademie für Meditation in Recht und Wissensgesellschaft, die in München, Nürnberg und Frankfurt am Main sowie im World Wide Webinar besucht werden kann, um dem Glück auf die Spur zu kommen. Hier bringt er auch sein Wissen aus den Studienfächern Philosophie, Psychologie und Bildungswissenschaft der Fernuniversität Hagen ein, ebenso aus dem Studium des Buddhismus am Tibetischen Zentrum unter der Schirmherrschaft des Dalai Lama, welches dankeswerterweise allen Weltanschauungen offen steht.

Involviert bei Action for Happiness, ebenfalls unter der Schirmherrschaft des Dalai Lama und von Lord Richard Layard, Professor of Economics at London School of Economics and Political Science (LSE), kann der Autor gerne auch zu dieser ebenso in Deutschland agierenden Initiative Auskünfte geben.

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