Mit Dieter Zetsche im Lufthansa FlyingLab zur Digitalkonferenz SXSW.

Music, Film, Interactive“ – lautet die Dreiteilung der „South by Southwest“ (SXSW) in Austin, Texas. Es ist die weltweit größte Konferenz zum Thema Digitalisierung. Mit dem gleichnamigen „FlyingLab SXSW“ stimmte Lufthansa ihre Gäste auf dem Flug LH440 von Frankfurt nach Houston am 9. März 2017 auf die Konferenzthemen ein.

An Bord eines Airbus A380 drehte sich alles um die Auswirkungen der Digitalisierung. Hoch über dem Atlantik gewährten Digital-Experten spannende Einblicke in ihre Fachbereiche. Dazu zählten u.a. Martin Wezowski, Chief Designer – SAP, Ben Broshi, Vice President New Markets Deutsche Telekom oder Felix Petersen, Faber Ventures.

So schafft das FlyingLab einen Dialog

Die jeweils 15-minütigen Vorträge reichten vom Transportmittel der Zukunft über Smart Cities bis zum nützlichen Survival-Guide für die zehn SXSW-Konferenztage vom 10. bis zum 19. März 2017. Alle Teilnehmer des „FlyingLabs SXSW“ empfingen den Video-Livestream der Sprecher inklusive der Präsentationsunterlagen per WLAN auf ihrem Smartphone, Tablet oder Laptop – egal, auf welchem Platz im Flugzeug. Über ihre Geräte konnten die Zuhörer im Anschluss der Vorträge Fragen an die Sprecher stellen.

Jede Branche muss sich Gedanken darüber machen

„So schafft das FlyingLab einen Dialog an Bord, den die Teilnehmer nach den Vorträgen mit ihren Sitznachbarn sicher fortsetzen werden“, sagte Dr. Torsten Wingenter, Senior Director Digital Innovations bei Lufthansa. „Jede Branche muss sich Gedanken darüber machen, wie sie die Chancen der Digitalisierung für sich nutzt. Da bildet eine Fluggesellschaft keine Ausnahme.“ Eröffnet wurde das FlyingLab von Daimler Chef Dr. Dieter Zetsche. In einer Videobotschaft ergänzt er die Sicherheitshinweise an Bord und nimmt die Fluggäste mit auf eine virtuelle Reise in die Zukunft der Mobilität.

Jahr der Digitalisierung

Die Lufthansa hat 2017 zum Jahr der Digitalisierung erklärt. Das FlyingLab ist ein Baustein dieser Strategie. Lufthansa verfolgt hierbei die Strategie des Fast-Prototypings. Relevante Digitalisierungs-Themen werden in FlyingLabs umgesetzt, um direktes Feedback von den Teilnehmern zu erhalten. Bislang fanden FlyingLabs zu den Themen Virtual Reality sowie Fashion & Technologie statt.

„Ein FlyingLab bietet die Möglichkeit, Reisezeit viel effizienter zu nutzen. Das Programm ist thematisch an die Destination beziehungsweise ein Event am Zielort gekoppelt“, erläutert Dr. Wingenter. Zukünftig wird Lufthansa die Plattform öffnen und FlyingLabs Dritten anbieten. Denkbar ist, dass Unternehmen ihre Mitarbeiter oder Kunden auf dem Weg zu Kongressen, Messen und anderen Veranstaltungen thematisch an Bord eines Fluges einstimmen.

Innovative technische Geräte in Ruhe auszuprobieren

Neben Vorträgen bot das FlyingLab SXSW einen ausführlichen Testteil. Auf dem elfstündigen Flug blieb genügend Zeit, um innovative technische Geräte in Ruhe auszuprobieren. Zur Auswahl stehen eine Videobrille, geräuschdämpfende Ohrstöpsel sowie ein smarter Ring. Die Videobrille Glyph des US-Herstellers Avegant funktioniert nicht mit Bildschirmen. LEDs projizieren über winzige Spiegel das Videobild durch zwei Linsen auf die Netzhaut des Betrachters. Um bis zu 40 Dezibel senken die Earplugs des finnischen Herstellers QuietOn Umgebungsgeräusche. Dabei muss der Träger keine komplizierten Einstellungen vornehmen.
FlyingLab der Lufthansa
Das New York Start-up Ringly präsentierte im FlyingLab SXSW einen smarten Ring. Das Schmuckstück signalisiert über Vibration sowie Farbmuster eingehende Nachrichten auf dem Smartphone, so dass man nicht dauernd den Bildschirm im Auge behalten muss und trotzdem nichts verpasst. Zusätzlich erfasst Ringly gelaufene Schritte und verbrannte Kalorien seines Trägers.

Hier weitere Informationen zum FlyingLab der Lufthansa, bei Twitter unter: #FlyingLab und #SWSX.

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