Digitale Fitness: Warum Deutschland härter trainieren muss

„Wer Neuerungen einführen will, hat alle zu Feinden, die aus der alten Ordnung Nutzen ziehen.“ (Machiavelli)

Digitale Technologien: Wie fit sind deutsche Unternehmen?

Günter Netzer, © Shutterstock Nr: 193274948

Aus der Evolution ist bekannt, dass nicht die Stärkeren überleben, sondern jene, die sich am besten anpassen können (to fit). Das ist ein permanenter Vorgang, der auch für das Zeitalter der Digitalisierung gilt: Je besser die Anpassung, desto erfolgreicher und stabiler sind Unternehmen und Organisationen. Günther Netzer soll einmal über eine Fußballmannschaft gesagt haben: „Ihre Laufbereitschaft kommt nicht zum Tragen, weil sie nicht wissen, wohin.“ So ähnlich ist es auch in einigen Unternehmen: Die Chefs laufen zwar in Sneakers und haben ihre Krawatten abgenommen, aber es ist häufig nicht erkennbar, dass sie Voraussetzungen für Deutschlands Führungsposition in einer neuen technologischen Ära schaffen und ihre Unternehmen fit für die Digitalisierung machen.

Unternehmen aller Größenklassen und Branchen sind befragt worden

Der Mittelstand, die tragende Säule der deutschen Wirtschaft, steckt diesbezüglich „noch immer in den Kinderschuhen“, sagt Dr. Jörg Zeuner, Chefvolkswirt der KfW Bankengruppe: Nur 26 Prozent der deutschen Mittelständler haben zwischen 2014 und 2016 nach einer aktuellen Untersuchung von KfW Research in den Einsatz oder verbesserter digitaler Technologien für Prozesse, Produkte oder Dienstleistungen investiert. Auf Basis des KfW-Mittelstandspanels wurden Unternehmen aller Größenklassen und Branchen dazu befragt, ob und wie sie ihre Digitalisierung ausgebaut haben. Anders als in früheren Studien sind auch kleine Firmen mit weniger als fünf Mitarbeitern erfasst worden.

Das Ergebnis ist ernüchternd

2016 flossen nur 14 Milliarden Euro in Digitalisierungsprojekte (in neue Maschinen oder Gebäude wurden 169 Milliarden Euro investiert). Die große Anzahl von Kleinunternehmen bringt zusammen zwar mit insgesamt 4,3 Milliarden Euro einen erheblichen Anteil an den gesamten Digitalisierungsausgaben des Mittelstands auf, doch hat der größte Teil von ihnen in der Digitalisierung bislang noch kein Potential für das eigene Geschäftsmodell erkannt. Kleine Unternehmen seien vorwiegend damit befasst, die Schnittstelle zu Kunden und Zulieferern zu digitalisieren, oder sie investieren in digitale Marketing- und Vertriebskonzepte.

Vor allem Kleinunternehmen scheinen kaum Vorstellungen vom nachhaltigen Nutzen digitale Technologien für ihr Geschäftsmodell zu haben. Projekte würden deshalb selten und sehr zaghaft angegangen. Problematisch ist auch der Tunnelblick auf das Thema, denn Digitalisierungsvorhaben „werden häufig nur auf die Möglichkeit von Effizienzgewinnen reduziert“, so Zeuner. Da aber vor allem neuen Geschäftsmodellen sowie neuen Service- und Produktangeboten eine hohe Bedeutung für Wachstum, Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit zukomme, sei hier ein schnelles Umsteuern unumgänglich.

Mit zunehmender Unternehmensgröße nehmen die Digitalisierungsanstrengungen zu

Die großen Mittelständler mit mehr als 50 Mitarbeitern weisen 45 Prozent der abgeschlossenen Vorhaben aus. Sie digitalisieren allerdings nicht nur häufiger – ihre Projekte sind auch technologisch anspruchsvoller: So erneuern sie häufiger ihre IT-Strukturen, halten den Aufbau von Digitalisierungskompetenzen im eigenen Unternehmen für sehr wichtig oder nehmen sich die Reorganisation von Workflows vor. Auch sind manche Branchen in ihren Digitalisierungsanstrengungen weiter fortgeschritten als andere: Informationstechnologie, Kommunikation und Elektronik sind hier führend, während Maschinen- und Anlagenbau, Bauindustrie, Chemie weiter hinten liegen.

Die wichtigsten Zahlen im Überblick:
• Erneuerung von IT-Strukturen (54 %)
• Digitalisierung des Kontakts zu Kunden und Zulieferern (52 %)
• Investitionen in den Aufbau von spezifischem Knowhow (38 %)
• die Reorganisation von Workflows (29 Prozent)
• Einführung neuer Marketing- und Vertriebskonzepte (29 %)
• Digitalisierung von Produkten oder Dienstleistungen (19 %)

Im IT-Sektor scheint sich das Homeoffice durchzusetzen

Dass viele Unternehmen für die Herausforderungen der Digitalisierung und des demografischen Wandels in Deutschland noch nicht ausreichend vorbereitet sind, bestätigt auch eine aktuelle Untersuchung des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts der Hans-Böckler-Stiftung, die sich den Themen aus Sicht der Beschäftigten und ihren Interessenvertretungen nähert. Basis ist eine Umfrage unter mehr als 2000 Betriebsräten aus dem Jahr 2016: Zwei Fünftel der befragten Arbeitnehmervertreter verbinden die neuen Technologien mit positiven Auswirkungen. Die Chancen, die der digitale Wandel im Hinblick auf Flexibilität und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie bietet, bleiben teilweise ungenutzt: Nur 13 Prozent der Unternehmen erlauben ihren Beschäftigten beispielsweise, zu Hause zu arbeiten. Im IT-Sektor scheint sich das Homeoffice durchzusetzen (ein allgemeiner Trend in diese Richtung sei aber nicht zu erkennen). Die Belegschaft für die Digitalisierung zu qualifizieren, halten 69 Prozent für dringend geboten, eine bessere Vereinbarkeit von Arbeit und Privatleben 63 Prozent.

Zwischen dem Wunsch nach Arbeitsautonomie und der Gefahr von Selbstausbeutung

Motivation und Eigenverantwortung werden immer wichtiger, wenn die Arbeitsaufgaben komplexer werden. Unternehmen müssen deshalb dafür sorgen, dass ihre komplexen Systeme eine Architektur aufweisen, die dafür sorgt, sich selbst zu stabilisieren und zu reparieren, wie es auch die Evolution „meisterhaft“ vormacht. Dr. Elke Ahlers, WSI, Expertin für Arbeitsschutz, betont, dass in der Gesundheitsprävention Ansätze gefragt seien, die dem Konflikt zwischen dem Wunsch nach mehr Arbeitsautonomie und der Gefahr von Selbstausbeutung Rechnung tragen und individuell stärkend Hilfestellung anbieten. Nötig wäre dabei mehr Mitsprache bei der Gestaltung der Arbeitsbedingungen. Es gebe zwar gesetzliche Regeln für einen präventiven betrieblichen Gesundheitsschutz mit partizipativen Gefährdungsbeurteilungen, doch mit der Umsetzung sei es vielerorts noch nicht weit her.

Deutschland muss darauf die richtigen Antworten finden. Eine alternde Gesellschaft kann es sich nicht leisten, auch in ihrer Mentalität stumpf und träge zu werden. Benötigt wird ein gemeinsames gesellschaftliches Verständnis, wie wir Technologien für mehr Sicherheit, Effizienz und Nachhaltigkeit einsetzen wollen. Gelingt das nicht, steht Deutschland irgendwann im Abseits.

Damit die technologischen Herausforderungen auch und vor allem im deutschen Mittelstand gemeistert werden und neue Geschäftsmodelle entstehen können, müssen Digitalisierungsblockaden aufgelöst und bestehende Hemmnisse abgebaut werden. Dazu gehören beispielsweise fehlende umfassende Strategien, ungelöste Fragen der Datensicherheit und des Datenschutzes, Probleme bei der Anpassung der Organisationsstruktur und der Unternehmensprozesse (die viel länger dauern als die Etablierung neuer Technologien) sowie mangelnde Qualität der Internetverbindung.

Agilität als wichtiger Treiber der Digitalisierung

Das Konzept bereits seit den 1950er Jahren als AGIL-Schema aus der Systemtheorie bekannt. Das Agile Manufactoring, das Kundenwünsche in den Fokus stellte und mit der Idee des virtuellen Unternehmens arbeitete, folgte in den 1990er Jahren. Diese Gedanken sind auch heute mit Agilität und den Herausforderungen verbunden, vor denen jedes Unternehmen steht: schnellere und dezentralisierte Entscheidungen, mehr Transparenz, mobiles Arbeiten, digitales Denken, Aufbruch von Hierarchien sowie veränderte Verantwortlichkeiten. Agile Arbeitsweisen einzuführen bedeutet, ein Umfeld zu schaffen, in dem in Zukunft den Herausforderungen von Mitarbeitern und Führungskräften optimal begegnet werden kann. Die Studie “Boosting Performance Through Organization Design” (Juli 2017) der Boston Consulting Group ergab, dass Unternehmen, die agil arbeiten, fünf Mal häufiger zu den Top-Performern ihrer Branche gehören.

Damit verbunden sind folgende Fragen:
• Warum sind wir da, und wohin wollen wir?
• Weshalb muss der Drang nach Neuem wichtiger sein als Besitzstandswahrung?
• Wer denkt, was andere nicht denken und verbindet das bislang Unverbundene?
• Wie muss ein kundenzentriertes Unternehmen heute beschaffen sein?
• Was kann das Unternehmen, und was hat es?
• Wie lassen sich Kundendaten nachhaltig nutzen?

Es braucht es ein nachhaltiges Umdenken

Dr. Cyrus Asgarian, Quelle: Kienbaum

Die Agenda für eine agilere IT-Funktion muss in Unternehmen mit Leben gefüllt und der Weg zum Ziel mit einem kompetenten Führungsteam angeführt werden. Dazu braucht es ein nachhaltiges Umdenken sowie Aufwendungen aus technischer und organisatorischer Perspektive. Die aktuellen Anforderungen „an dynamische, teambasierte und autonome Arbeitsformen agiler Organisationen zwingen Unternehmen, sich agiler aufzustellen“, sagt Cyrus Asgarian, Partner bei Kienbaum und Leiter der Studie „All-Agile IT“, 2017 der Personal- und Managementberatung Kienbaum, an der 250 CIOs und IT-Führungskräfte teilgenommen haben.

Die Studie zeigt, dass die traditionelle Ausrichtung der IT nach dem Plan-Build-Run Prinzip längst überholt ist und agile Teams IT Development und IT Operations Kompetenzen vereinen. Das bedeutet, dass sie für die gesamte Wertschöpfungskette verantwortlich sind. Damit verbunden ist auch ein grundlegender Wandel der Zusammenarbeit zwischen Business und IT (Etablierung von gemeinsamen Business- und IT Teams/ BizDevOps). Nachgewiesen wird allerdings auch, dass die Mehrheit der befragten Unternehmen ihren agilen Reifegrad als überraschend niedrig einstuft.

Warum die Zukunft dual und digital ist

Anja Karliczek, © CC BY 3.0

Reine Spezialisten mit einem tiefen Expertenwissen sind heute nicht mehr in der Lage, einer mechatronischen Produktentwicklung sowie den aktuellen Entwicklungen im Umfeld der Industrie 4.0 nicht zielgerichtet begegnen. Ihnen fällt der Blick für den ganzheitlichen Systemzusammenhang und die Kommunikation im Team schwer, weil ein gemeinsames Ziel- und Modellverständnis fehlt. Der Sammelband „CSR und Digitalisierung“ weist anhand zahlreicher Praxisbeispiele nach, dass interdisziplinäres Arbeiten in der Produktentwicklung vor diesem Hintergrund immer bedeutsamer wird. Ein Fokus der Ausbildung sollte nach Ansicht der Autoren und Herausgeber auf einem vertieften Technikwissen liegen, das über klassisches Lehrbuchwissen hinausgeht. Leider ist allgemeine Praxiserfahrung eine der Schwachstellen unserer ingenieurwissenschaftlichen Studiengänge: Nicht nur Studenten bemängeln zu wenig praktische Erfahrungen im Studium, sondern auch Absolventen und Führungskräfte. „Wir müssen in der Praxis lernen.“ Fordert auch die CDU-Politikerin und Bundesministerin für Bildung und Forschung Anja Karliczek. Wichtig ist, dass die Studenten bereits während des Studiums mehr Praxiserfahrung sammeln.

Ein hoher Praxis- und Wissenstransfer

Werner Neumüller, © Neumüller Unternehmungen

Das sogenannte duale Studium vereint vollwertiges Studium (der Theorieanteil entspricht zu 100 Prozent dem des regulären Studiums) an einer Hochschule mit praktischer Unternehmenserfahrung. Es ist vor allem der hohe Praxis-und Wissenstransfer, der diesen Bildungsweg so nachhaltig und attraktiv macht. So werden innerhalb der Neumüller Unternehmensgruppe regelmäßig Praktikumsplätze vergeben. Zudem wird hier kontinuierlich an der Schaffung von zusätzlichen Ausbildungsplätzen gearbeitet. Seit dem Wintersemester 2011 bilden die Neumüller Unternehmungen duale Studenten der Fachrichtung Dienstleistungs-/Personalmanagement als zukünftige Leistungsträger aus. Die ehemalige Berufsakademie in Mosbach ist heute ein Standort der staatlichen Berufsakademie Baden-Württemberg. „Pro DHBW Mosbach“ wurde gegründet, um die Zukunftsentwicklung der Akademie und des dualen Systems zu fördern und für die Wirtschaft zusätzliche Fachkräfte- und Führungsnachwuchs auszubilden. Als Förderpartner beteiligt sich das Unternehmen an der Finanzierung von Informationsveranstaltungen und Material für Abiturienten, der Gewinnung von zusätzlichen Ausbildungsbetrieben durch die Akademie sowie an Projekten verschiedener Fachbereiche. Dipl.-Ing. (FH) und Springer-Autor Werner Neumüller, Geschäftsführer der GmbHs der Neumüller Unternehmensgruppe, war dort zeitweise als Lehrbeauftragter tätig.

Im Zeitalter der Digitalisierung erweisen sich bisherige Stärken immer mehr als Schwächen

Christoph Keese, © Picture Alliance, Frank May

Erfolg wird die Digitalisierung in Deutschland erst haben, „wenn wir uns ernsthaft mit ihren motivatorischen Aspekten auseinandersetzen. Wenn wir beginnen, uns zu fragen, wie sie auf die Menschen wirkt, und wenn wir Verheißungen formulieren, dort wo heute nur von Verdammnis gesprochen wird“, sagt Christoph Keese, Executive Vice President der Axel Springer SE, der in seinem Vorwort im Herausgeberband „CSR und Digitalisierung“ zudem auf den Rückstand in Deutschland als direktes Ergebnis großer Erfolge bei der Produktion verweist, die nur durch ein hohes Maß an Spezialisierung und vertikaler Vernetzung möglich waren: „Darin haben wir Meisterschaft erlangt. Im Zeitalter der Digitalisierung erweisen sich diese Stärken jedoch immer mehr als Schwächen. Heute kommt es zunehmend auf horizontale Vernetzung an. Darauf, dass Fachleute unterschiedlicher Richtungen über Branchengrenzen hinweg zusammenarbeiten und neuartige Produkte entwerfen, die alte Märkte ablösen und neue entstehen lassen. Darin ist die deutsche Wirtschaft traditionell unbegabt.“

Digitale Fitness ist dringlich für die Wettbewerbsfähigkeit unseres Landes – sie sollte deshalb eine der wichtigsten Aufgaben der Wirtschaftspolitik werden. Denn Übung macht auch den Meister der Digitalisierung.

Weiterführende Informationen
CSR und Digitalisierung. Der digitale Wandel als Chance und Herausforderung für Wirtschaft und Gesellschaft. Hg. von Alexandra Hildebrandt und Werner Landhäußer. SpringerGabler Verlag, Heidelberg Berlin 2017.

„Wir sollten die Schulen umbauen“. Interview mit Anja Karliczek. In:DIE ZEIT (28.3.2018), S. 73.


Copyright Steffi Henn

Dr. Alexandra Hildebrandt, © Steffi Henn

Autorin Dr. Alexandra Hildebrandt ist Nachhaltigkeitsexpertin und Wirtschaftspsychologin. Sie studierte Literaturwissenschaft, Psychologie und Buchwissenschaft. Anschließend war sie viele Jahre in oberen Führungspositionen der Wirtschaft tätig. Bis 2009 arbeitete sie als Leiterin Gesellschaftspolitik und Kommunikation bei der KarstadtQuelle AG (Arcandor). Beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) war sie von 2010 bis 2013 Mitglied der DFB-Kommission Nachhaltigkeit. Den Deutschen Industrie- und Handelskammertag unterstützte sie bei der Konzeption und Durchführung des Zertifikatslehrgangs „CSR-Manager (IHK)“. Alexandra Hildebrandt ist Sachbuchautorin, Hochschuldozentin, Herausgeberin und Mitinitiatorin der Initiative www.gesichter-der-nachhaltigkeit.de. Sie bloggt regelmäßig für die Huffington Post zu Nachhaltigkeitsthemen und ist Co-Publisherin der Zeitschrift „REVUE. Magazine for the Next Society”. Dr. Alexandra Hildebrandt bei Twitter.

Weiterführende Verweise

Smartphone-Abhängigkeit. Bin ich süchtig nach meinem Smartphone? 9. April 2018, zeit.de

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