Dankbarkeitstagebuch von Amina Steiner #1

Was mir diese Woche Spaß gemacht hat…

… Sport ohne große Schmerzen. Kling komisch, ist für mich aber ein riesiges Ereignis. Ich habe es in den letzten Monaten einfach ein bisschen übertrieben und irgendwann hat mir das mein werter Körper auch klar gemacht. Ich habe einige Zeit gebraucht diese Tatsache zu akzeptieren und einen Gang runter zu schalten, aber nachdem ich wieder mehr auf meinen Körper gehört habe und ihm gegeben habe, was er braucht – allem voran Ruhepausen, dankt er es mir langsam aber doch mit einer Besserung der Schmerzen und das ist ein ganz wunderbares Gefühl. Ganz generell habe ich dadurch sehr viel verstanden und gelernt – ich bin ruhiger und ausgeglichener geworden. Gelassener und fokussierter. Dafür bin ich sehr dankbar.

Welche Nachricht mich diese Woche besonders gefreut hat…

… das Angebot eines Hotels, einen Artikel über sie und ihre vegane Küche zu schreiben. Zudem darf ich mit ihnen gemeinsam ein Tiroler Menü kreieren. Das hat mich ganz besonders geehrt und gefreut. Seid gespannt! Der Artikel wird bald online sein.

Leute die mir kürzlich geholfen haben…

… Saskia, eine ganz liebe Freundin hat zufällig mitbekommen, wie ich nach einer Lösung gesucht habe, um frühmorgens zu einem Job zu kommen, der nur mit dem Auto einfach zu erreichen ist – Auto besitze ich aber keines. Also bot sie mir kurzerhand an, mich in der Früh abzuholen und hinzubringen und das, obwohl ich nicht einmal in ihrer Nähe wohne, mit den Worten „Bevor dir das Geld durch die Lappen geht stehe ich lieber für dich auf und leg mich dann noch mal hin!“. So eine wunderbarer Mensch.
Wofür ich heute Dankbar bin…

Montag:
Für das gemeinsame Lernen mit Julia, einer Klassenkollegin. Zusammen haben wir für eine der letzten großen Diplomprüfungen unserer Ausbildung gelernt – Kochen. Ja auch dafür kann man so einiges lernen und es war toll, dies nicht alleine tun zu müssen. Sich gegenseitig zu Prüfen, zu bestärken gibt Kraft und Sicherheit.

Dienstag:
Zum Prüfungsessen ist mein Onkel extra aus Wien angereist. Ich bin ihm sehr dankbar, dass er den langen Weg auf sich genommen hat, nur um sich von meinen Kochkünsten zu überzeugen und um mir an diesem Tag zur Seite zu stehen. Danke.

Mittwoch:
Dankbar … für eine Pause. Nach Wochen des durchgehenden Lernens konnte ich mir endlich wieder einmal einen ganzen Tag erlauben, nicht einen einzigen Gedanken ans Studium zu wenden und das tat wahnsinnig gut!

Donnerstag:
Sport mit einer Freundin. Sport tut immer gut, aber noch besser tut er, wenn man ihn gemeinsam mit einer lieben Freundin macht, sich gegenseitig motiviert und anspornt. Gut für den Köper, gut für die Seele, gut für den Kopf.

Freitag:
Dankbar eine Freundin zu haben, die da ist wenn man sie braucht. Ich bin ganz generell eine Powerfrau, die immer eine Lösung parat hat oder einen Weg findet. Trotzdem tut es gut wenn einem hin und wieder Lösungen angeboten werden. So zum Beispiel als mir eine Freundin angeboten hat mich von der Arbeit abzuholen und dann noch ein wenig gemeinsam zu lernen. Dankbar für diese Umsicht und die gemeinsame Zeit.

Samstag:
Dankbar für die Bewegung die mir mein Körper wieder erlaubt. Morgenstund hat Gold im Mund. Endlich konnte ich wieder mal voller Energie in den Tag starten und auch energievoll weitermachen. Mit einem Ausflug in die schöne Salzburger Altstadt. Pause an der Salzach und Näh-abend daheim.

Sonntag:
Dankbar meine Mutter wieder einmal umarmen zu können. Dankbar für alles was sie für mich gemacht hat. Dankbar, dass sie mir ermöglicht hat, zu werden wer ich bin. Dankbar für ihre Liebe und Zuwendung. Dankbar ihre Tochter sein zu dürfen.

Exklusive Gastautorin: Amina Stella Steiner
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