Wo ist das Glück? Amina zeigt es in 6 wunderbaren Schritten

Sehnen wir uns nicht alle danach? Glück? Dauerhaftes Glück.

Viele Religionen, Glaubensgemeinschaften aber im Grunde jeder für sich stellen sich die Frage. Wie erlange ich Glück, Zufriedenheit, Einheit mit mir selbst?

Glück entsteht im Moment. Es sind Erfahrungen, Worte, Gefühle, die uns glücklich machen. Nein eigentlich ist ja Glück das Gefühl. Obwohl Glück eigentlich eine Momenterscheinung ist, können wir bewusst viele Glücksmomente aneinander reihen – für ein glücklicheres Leben. Schon die Erwartung so eines Glück-Moments macht glücklich, das ist spätestens seit dem Spruch „Vorfreude ist die schönste Freude!“ bekannt.

Ein Glücksrezept gibt es allerdings nicht, denn wie alle Gefühle ist auch das Glück subjektiv. Jeder nimmt es anders wahr und in anderen Momenten.

Auf meiner Reise durfte ich aber viel Zeit mit den verschiedensten Menschen und Persönlichkeiten verbringen und konnte eines feststellen – Austausch macht glücklich. Beisammen sein, kultureller Austausch, gemeinsame Erinnerungen sammeln, neues Entdecken, Verrücktes ausprobieren, …

Auch ist Glück nicht an die Lebensumstände gebunden sondern daran, was wir daraus machen. Ich konnte die unterschiedlichsten Lebensweisen kennenlernen. Puristisch bis Extravagant. Ich durfte glückliche Menschen kennenlernen, aber auch solche die es nicht schaffen, ihr Glück in die Hand zu nehmen.

Ich hoffe du tust es!

Es gibt natürlich nicht nur die folgenden 6 Schritte, um Glück zu erleben, aber sie sich in Erinnerung zu rufen, mag helfen (:

1. Erschaffe deine Erinnerungen

Ich bin sicher, die folgende Frage wurde dir schon einmal gestellt: „Angenommen du hast 100€ zur Verfügung und kannst damit entweder etwas Praktisches wie ein Paar neue Schuhe oder aber einen Kurs, oder einen Konzert-Besuch kaufen. Wofür würdest du dich entscheiden?“

Von den Schuhen hat man länger etwas – also die Schuhe, nicht wahr?

Das dachte ich auch, bis ich für mich gelernt habe, dass materielle Dinge nicht nachhaltig glücklich machen. Wenn es gut geht, freue ich mich beim Verlassen des Geschäfts über die neuen Schuhe, wenn es schlecht geht, reut es mich schon in diesem Moment um das Geld. So oder so hält das Glüksgefühl nicht lange an, denn man gewöhnt sich an die Schuhe, sie werden zu Gebrauchsgegänständen. Nichts Besonderes.

Der letze Kochkurs allerdings den ich mir gegönnt habe, der wird mir ewig in Erinnerung bleiben.

Das Lachen, die Geschmäcker, die Menschen. Es war toll andere Lebenszugänge und neue Inspirationen zu bekommen. Diese emotienellen Erfahrungen stillen unsere psychologischen Bedürfnisse langfristiger als das „hedonistische Vergnügen“, das wir bei einem neuen Gegenstand in unsere Sammlung haben.

Zudem tendieren wir dazu, emotionelle Erfahrungen mit anderen Menschen zu teilen. Auch ich habe in den folgenden Tagen vielen vom tollen Kurs erzählt, und jedes Mal neue Glücksgefühle erlebt. Geschichten wurden erzählt, auch von vergangenen ähnlichen Erlebnissen – die geteilten Erfahrungen verbinden.

Mit diesen Schritten werden Sie Ihr Glück finden

2. Schaffe dir mehr Zeit

Kaufe dich frei! Ja mit Geld kann man sich tatsächlich Glück kaufen, nämlich seine Freizeit. Unliebsame Tätigkeiten können oft abgegeben werden, um so mehr Zeit für sich und seine Liebsten zu haben.
Oder du nimmst die an der Nase und erledigst sie schnell selbst um dann mehr freie Zeit zu haben.
Nicht nur dem Urlaub sollte deine Aufmerksamkeit gelten, sondern auch den täglichen paar freien Stunden, die dir zur Verfügung stehen.

Mehr Geld auf dem Konto macht uns nicht automatisch glücklicher – das beweisen einige Studien und sicher auch deine eigene Erfahrung. Die glücklichsten Momente sind die, in denen wir uns an einer Erinnerung, an einem bestimmten Moment oder einem gemeinsamen Erlebnis erfreuen. Zwar gibt es solche Momente auch auf der Arbeit, die Meisten davon erleben wir aber in unserer Freizeit. Gerade darum ist es wichtig unsere Freizeit zu nutzen und nach unseren Wünschen zu gestalten.

Hast du schon von der 4h-Woche gehört? Ein sehr spannendes Buch von Tim Ferrel, Bestsellerautor.
Er erklärt darin, wie du deine Arbeit so umgestalten kannst, dass du mehr Freizeit für dich beanspruchen kannst. Ich denke zwar nicht, dass sich die Arbeit von Jedem auf 4 Stunden reduzieren lässt, aber einige Ansätze sind durchaus anwendbar und wertvoll.

Mit diesen Schritten werden Sie Ihr Glück finden

3. Nimm dir ein Stück vom Glück

Wir neigen dazu, etwas das uns glücklich macht, immer und immer wieder haben zu wollen. Der neue Lieblingskaffe zum Beispiel – den könnte ich jeden Tag trinken. Das Problem: Wenn ich ihn jeden Tag trinke, ist er auf einmal nicht mehr so besonders wie vorher, und macht mich irgendwie nicht mehr ganz so glücklich.

Daher genieße ich ihn in kleinen Dosen.

Versuche es doch auch einmal. Deinen morgendlicher Cappuccino vor der Arbeit – trinke ihn immer normal, aber jeden Montag fügst du deinen Lieblingssirup hinzu. Du wirst dich schon am Sonntag darauf freuen und er bleibt etwas Besonderes. Noch dazu beginnt die neue Woche dann gleich besonders gut und du kannst gut gelaunt und voll Elan zur Arbeit schreiten.

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4. Dankbar sein

Dankbarkeit steht ganz oben auf der Lise der guten Gefühle. Wie von selbst, beginnt man bei der Erinnerung an schöne Dinge zu lächeln, vielleicht sich so zu bewegen, wie in genau diesem Moment. Die Erinnerungen, Gedanken und der Körper leben wieder auf.

Dankbarkeit ist ein starkes Gefühl, dass uns mit einem Moment oder aber auch mit Menschen denen wir dankbar sind sehr stark verbinden kann.

Wenn man sich nicht mehr daran erinnert, dankbar zu sein oder vergisst, sich selbst dazu anzuhalten, werden viele der kleinen wunderbaren Dinge des Lebens auf einmal als selbstverständlich angesehen.

Versuche dich zu erinnern! Wann warst du das letzte Mal dankbar? Wofür warst du dankbar? Wofür bist du es heute?

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5. Teile und verweile

Andere glücklich zu machen – macht glücklich.

Wirklich glücklich macht es aber nur, wenn die beide Seiten in direktem Kontakt sind. Das Wiener Institut für experimentelle Glücksforschung hat herausgefunden, dass Spiegelneuronden in den Glücksprozess miteingebenden sind. Sie erlauben uns, das Glücksgefühl anderer zu spüren.

Spenden wir also zum Beispiel an eine Organisation, tun wir zwar etwas Gutes, die Spiegelneuronen können aber nicht aktiv werden, denn es passiert kein aktiver Austausch. Wenn wir aber in direktem Kontakt mit der anderen Person sind, teilen wir das gemeinsame Glück und zusätzlich einen Moment, eine Erinnerung, die wir in unserer Glückskiste aufheben können.

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6. Mach dich glücklich

Das Glück des Machens! Es existiert und ist eines der stärksten, denn es wird von Stolz und Zufriedenheit begleitet!
Hast du gemerkt, wie in der letzten Zeit der Markt and Selbermachern boomt !? Nicht nur „Selbstgemachtes“ sondern auch „Selber-Machen“ liegen voll im Trend.

Selber-Machen macht Freude. Die handwerkliche Betätigung ist gleichzeitig anstrengend und entspannend.

Das Schöne: am Ende hältst du ein Produkt in den Händen – dein eigenes Werk – in dem deine Arbeit, deine Fantasie, deine Leidenschaft stecken. Es gibt nichts wertvolleres. Höchstens, damit gleich noch einen zweiten Menschen glücklich zu machen, in dem du es verschenkst.

Natürlich kann man Chutneys und eingelegtes Gemüse kaufen. So auch eine Tasche und den Schrank. Wer diese Dinge aber selber macht, wird schon beim Entstehungsprozess Glücksgefühle spüren und auch langfristig mehr vom Gegenstand haben, denn er ist eben nicht nur ein Gegenstand sondern hat eine Entstehungsgeschichte, deren du dir beim Anblick bewusst wirst.
amina

Glück – Da bist du ja

Hast du beim Lesen des Artikels zumindest einmal gelächelt?

Dann freut es mich, dass ich dich ein klein wenig glücklich machen konnte.

Sonnige Grüße,
Amina

Amina Stella Steiner – Exklusive HarmonyMinds Gastautorin

11304432_10204234359565642_1105483003_nSie beschreibt sich selbst gerne als Kreativkopf, Naturmensch, Sportliebhaberin, Alternativ-Esserin & Querdenkerin. Für die diplomierte Tourismus- und Hotelfachfrau liegt zwischen Grasgrün & Himmelblau die Welt.

Mit viel Elan macht sie sich auf, das Leben zu entdecken und lädt dazu ein, auch unseren Blick auf die Welt ein bisschen bunter zu gestalten – all das nachhaltig, innovativ und kreativ.

Ihr Fokus liegt darauf, spannende Orte, Menschen und Projekte vorzustellen. Zusätzlich laden individuelle vegane Rezepte, Sport-und Ernährungstipps und DIY-Anleitungen zum stöbern, verweilen und ausprobieren ein.

Hier geht es zum Blog von Amina Stella Steiner: http://www.grasgruen-himmelblau.com/

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